Sprechstunden und Veranstaltungen

Die Sprechstunde von Frau Koriath fällt am Freitag, den 24. November, aus.


Die nächste Sprechstunde von Herrn Niehr am Mittwoch, den 6. Dezember, 14-16 Uhr fällt aus. Sie wird vorverlegt auf Mittwoch, den 29. November, 15-17 Uhr.


Herzliche Einladung ins Felix-Nussbaum-Haus

Am Donnerstag, den 21. Dezember 2017, um 12:30 Uhr, sind Studierende der Kunstgeschichte, vor allem aus dem ersten Semester, eingeladen, das Felix-Nussbum-Haus kennenzulernen und mehr über den Osnabrücker Maler Felix Nussbaum, das Museum und die Sammlung zu erfahren. Ungefähr eine Stunde lang wird Anne-Sibylle Schwetter, Kuratorin mit dem Schwerpunkt Sammlung Felix Nussbaum und Kunst des 20. Jahrhunderts Einblicke in ihren Arbeitsbereich und aktuelle Überlegungen zur Konzeption der Dauerausstellung geben. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, aber um pünktliches Erscheinen am Museumseingang wird gebeten. 


Studierendentag in der Draiflessen Collection


Fachschaftstreffen

Die Fachschaft trifft sich alle zwei Wochen zu einem regelmäßigen Fachschaftstreffen. Jeder Interessierte ist herzlich eingeladen. Das nächste Treffen findet statt am 16.11. um 19:30 Uhr im kunsthistorischen Institut. Für Fragen und Anregungen steht die Fachschaft unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zur Verfügung. 


 


Stellungnahme zur Entscheidung des Präsidiums, das Kunsthistorische Institut zu schließen

Völlig überraschend hat das Präsidium der Universität Osnabrück am 6. Dezember 2016 die Lehrenden des Kunsthistorischen Instituts und den Dekan des Fachbereichs 1 / Kultur- und Sozialwissenschaften über seine Absicht informiert, das Kunsthistorische Institut 2023/24 zu schließen und den Bachelor- wie den Master-Studiengang Kunstgeschichte einzustellen. Als Begründung für die beabsichtigte Schließung wurde die prekäre Finanzsituation der Universität angeführt. Das Präsidium sieht keine Alternative zu dieser Entscheidung, weil u.a. die Situation in den Naturwissenschaften zu berücksichtigen sei und man dort zusätzliche Mittel einsetzen wolle, um die Attraktivität/und oder Konkurrenzfähigkeit zu steigern. Darüber hinaus verursache die Schließung des Faches, das nicht zu den Lehramtsfächern gehört, die geringsten „Kollateralschäden“ innerhalb der Universität.

Wir halten diese Entscheidung für skandalös und ihre Begründung in hohem Maße für befremdlich. Fachgruppen gegeneinander auszuspielen ist mit einer verantwortungsvollen Hochschulpolitik unvereinbar. Ein erfolgreiches, innerhalb der Universität traditionell und weitverzweigt eingebundenes Fach zu schließen ist ein alarmierendes Signal für andere geisteswissenschaftliche Fächer. Ganz offensichtlich kommt es nicht auf Fakten an. Dies zu vermuten liegt deshalb nahe, weil im Vorfeld falsche Zahlen über das Institut in Umlauf gebracht wurden. Ein derart unfaires Vorgehen zeigt, dass ein bewusst erweckter falscher Eindruck einer Legitimierung der sachlich und inhaltlich unbegründeten Entscheidung dienen soll. Abgesehen davon ist die Universitätsleitung gerade dabei, die Zeichen der Zeit zu verschlafen. Außerhalb Osnabrücks hat man mittlerweile erkannt, dass Kompetenz im Umgang mit Bildern, die Kultur und menschliches Verhalten prägen, von zentraler Bedeutung ist und sein wird. Deshalb baut man an anderen Orten gerade Kunstgeschichte und Bildwissenschaft als unverzichtbare Disziplinen im Spektrum des geisteswissenschaftlichen Fächerkanons weiter aus; im Zukunftskonzept der Universität Osnabrück aber findet diese Entwicklung keine Beachtung.

Wir kritisieren auf Schärfste auch die Informationspolitik des Präsidiums, die allen Regeln eines von Vertrauen geprägten Umgangs miteinander widerspricht. Die Vertreter des Fachs ohne Vorankündigung vor vollendete Tatsache zu stellen, hat im 21. Jahrhundert keinen Platz. Wo Gesprächsverweigerung das Handeln bestimmt und universitäre Einrichtungen zu bloßen Entscheidungsempfängern degradiert werden, ist Universität als eine Gemeinschaft von Lehrenden und Lernenden tot. Wer glaubt, auf diese Weise eine zukunftsorientierte Hochschulpolitik betreiben zu können, hat von moderner Universität nichts verstanden.

Unsere Petition zum Erhalt des Instituts und der Studiengänge ist zu finden unter:

https://www.change.org/p/präsidium-der-universität-osnabrück-für-den-erhalt-des-kunsthistorischen-instituts-an-der-universität-osnabrück?utm_medium=email&utm_source=notification&utm_campaign=signature_receipt&share_context=signature_receipt&recruiter=22546189

Inzwischen sind Protestmaßnahmen gegen die Entscheidung der Universitätsleitung angelaufen. Berichte darüber sind in der lokalen Presse nachzulesen:

http://www.noz.de/lokales/osnabrueck/artikel/824186/uni-osnabrueck-schliesst-institut-fuer-kunstgeschichte#gallery&0&0&824186

http://www.noz.de/lokales/osnabrueck/artikel/826889/wissenschaftler-kaempfen-fuer-kunstgeschichte-in-osnabrueck

http://www.noz.de/lokales/osnabrueck/artikel/830858/uni-streit-eskaliert-kunst-institut-attackiert-praesident

http://www.noz.de/lokales/osnabrueck/artikel/835117/uni-osnabrueck-kunstgeschichte-ist-nicht-unverzichtbar-1

http://www.noz.de/lokales/osnabrueck/artikel/836791/ulmer-verein-protestiert-fuer-osnabruecker-kunstgeschichte-institut

http://www.noz.de/lokales/osnabrueck/artikel/839098/studenten-tragen-osnabruecker-kunstgeschichte-zu-grabe-2#

 
 


Wir distanzieren uns ausdrücklich von den Schmierereien an der Fassade des zentralen, denkmalgeschützten Gebäudes der Universität Osnabrück.

Für einen solch groben Akt des Vandalismus haben wir keinerlei Verständnis. Diese Art der „Meinungsäußerung“ schädigt nicht nur das Denkmalgebäude, sondern ignoriert auch, dass die Kunstgeschichte die Disziplin ist, deren Selbstverständnis darauf beruht, Verantwortung für den Schutz von Kunstwerken als elementaren Zeugnissen unserer Zivilisation zu übernehmen.

Die Studierenden und Lehrenden des Kunsthistorischen Instituts